Unser Weg zum neuen Erscheinungsbild, Teil 2: It’s Clou! - Bild

20. Februar 2026

Unser Weg zum neuen Erscheinungsbild, Teil 2: It’s Clou!

Von Kilian Ebert

Der Entscheid für ein Redesign hat uns zwar bereits einiges an Denkarbeit und Energie gekostet, aber eigentlich begann die Arbeit nun erst so richtig. Für uns war schnell klar, dass wir diesen Prozess nur mit einer professionellen Branding-Agentur machen wollten. Ich persönlich bin überzeugt von Spezialisierung. Klar gibt es Hornbach, aber wer würde schon etwas so Bedeutendes wie sein Zuhause selbst bauen – nur gerüstet mit dem Enthusiasmus des Anfängers und etwas Halbwissen? Eben.

Klar war uns auch, dass wir keine klassische Pitch-Situation erzeugen wollten. Wir waren als Agentur oft genug involviert in solche Situationen. Glücklicherweise hat sich inzwischen weitgehend durchgesetzt, dass ein Pitch gut vorbereitet, auf persönlichen Austausch ausgelegt und fair vergütet sein muss, wenn man denn wirklich einen guten Dienstleister finden will (und nicht einfach den, der den Auftrag am nötigsten hat). Und dennoch schien uns für einen solchen Kreativprozess vor allem die zwischenmenschliche Komponente entscheidend. In zweiter Linie wollten wir eine professionelle und unverstellte Aussensicht auf unseren Brand.

Wir haben schliesslich drei Agenturen zu einem Gespräch eingeladen. Völlig ohne Anforderungskatalog, einfach nur für einen ersten Austausch. Wir präsentierten unser Briefing und gaben Auskunft über unsere Ideen.

Es stellte sich heraus, dass wir eine gute Bandbreite an möglichen Partnern ausgesucht hatten. Bei den einen war etwas mehr Vorarbeit dabei, andere setzten mehr auf ihre Persönlichkeit. Drei Agenturen – drei unterschiedliche Herangehensweisen. Und, liebe Kund:innen, wir glauben es euch jetzt wirklich zu 100 Prozent, wenn ihr sagt, dass der Entscheid bei einem Pitch unglaublich schwierig war. Denn so war es auch bei uns.

Warum wir am Schluss bei Albi, Fabian und Clou gelandet sind? Ihre Fragen. Sie haben uns nicht nur viele Fragen, sondern vor allem auch die richtigen Fragen gestellt. Und sie haben uns gleich beim ersten Gespräch offen gesagt, dass es mit unserer Budgetvorstellung eher eng werden würde. Sie hatten auch keine ersten Entwürfe oder Goodies dabei und haben uns nicht mit einer flashy Präsentation zu beeindrucken versucht.

Wir haben schnell gemerkt, dass wir es mit absoluten Profis zu tun haben, die kein Interesse hatten, einen Beliebtheitswettbewerb zu gewinnen. Berater und Dienstleister eben, keine Verkäufer. Und weil das so gut zu unserer eigenen Auffassung von Professionalität gepasst hat, war der Entscheid letztlich klar.

Wir entschieden uns für Clou.